34648: Er leugnet die Peinigung im Grab, mit dem Argument, dass wenn man das Grab öffnet nichts davon merken würde.


Wie antworten wir auf jemanden, der die Peinigung im Grab leugnet und damit argumentiert, dass wenn das Grab geöffnet würde, man keine Veränderungen feststellen könnte und es weder geräumiger oder enger wäre?

تم النشر بتاريخ: 2016-03-18
Alles Lob gehört Allah. Schaykh Muhammad ibn Uthaimin, möge Allah ihm barmherzig sein, sagte: „Den Leugnern von der Peinigung im Grab, die damit argumentieren, dass wenn das Grab geöffnet würde, man keine Veränderungen feststellen würde, wird mit mehreren Antworten geantwortet: Erstens: Die Peinigung im Grab ist durch die Schar’ (islamische Gesetzgebung, Schari’a) bewiesen. Allah, erhaben sei Er, sagte über die Sippe von Pharao: „das (Höllen)feuer, dem sie morgens und abends vorgeführt werden. Und am Tag, da sich die Stunde erhebt (, wird es heißen): „Laßt die Leute Pharaos in die strengste Strafe eingehen.“ Surah Ghafir 40:46 Und die Aussage von dem Propheten, Allahs Segen und Frieden auf ihm: „Wenn ihr nicht mehr bestattet werden würdet, hätte ich Allah darum gebeten, euch von der Peinigung im Grab mithören zulassen, die ich hörte. Dann wendete er sich mit seinem Gesicht zu uns und sagte: Sucht Zuflucht bei Allah vor der Peinigung des Höllenfeuers. Sie sagten: Wir suchen Zuflucht bei Allah vor der Peinigung des Höllenfeuers. Sucht Zuflucht bei Allah vor der Peinigung im Grab. Sie sagte: Wir suchen Zuflucht bei Allah vor der Peinigung im Grab.“ Von al Bukhary (1374) und Muslim (2870) überliefert. Es gibt noch weitere Texte. Es ist also nicht erlaubt durch irgendwelche Zweifel gegen diese Texte Widerstand zu leisten. Vielmehr ist er verpflichtend, ihnen Beglaubigung und Gehorsam zu schenken. Zweitens: Die Peinigung im Grab ist hauptsächlich auf die Seele und es ist nicht eine Angelegenheit, die auf dem Körper spürbar ist. Wenn es eine auf dem Körper spürbare Sache wäre, würde es nicht zum Iman (Glauben) an das verborgene gehören und der Iman daran hätte somit auch keinen Nutzen. Jedoch gehört er zu den Verborgenen Dingen. Die Zustände in Barzakh (das Leben im Grab, zwischen dem Tod und der Auferstehung) können nicht mit den Zuständen im Diesseits verglichen werden. Drittens: Die Peinigung und die Glückseligkeit und die Geräumigkeit und Enge im Grab können nur von dem Toten wahrgenommen werden und sonst von keinem anderen. Der Mensch sieht manchmal im Schlaf, während er in seinem Bett schläft, dass er steht und läuft und zurückkehrt oder er schlägt und wird geschlagen oder er ist an einem engen, düsteren Ort oder dass er an einem geräumigen Ort ist und flieht. Diejenigen, die um ihn herum sind, sehen das alles nicht und merken nichts davon. Bei solchen Angelegenheiten ist es für den Menschen verpflichtend zu sagen: Wir hören und gehorchen und glauben und bezeugen.“
Majmuu’ Fatawa ibn Uthaimin, möge Allah ihm barmherzig sein. (2/29)
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