Rechtsurteil über das Sprechen über ʿIsa - Friedes sei auf ihm - zur Zeit der Feier der Christen zu seiner Geburt

Frage 263224

Was ist eure Ansicht darüber, am Fest der Christen über den Messias - Frieden sei auf ihm - zu sprechen und die islamische Sicht auf ihn darzulegen, um ihnen die Vorzüglichkeit und Stellung von Al-Masih im Islam zu verdeutlichen?

Inhalt der Antwort

Alles Lob gebührt Allah, und der Segen und Frieden seien auf den Gesandten Allahs. Um fortzufahren:

Erstens:
Es ist nicht erlaubt, das Weihnachtsfest zu feiern oder sich daran in irgendeiner Weise zu beteiligen; denn es ist ein neu eingeführtes, innoviertes Fest. Es beinhaltet die Billigung des Unglaubens der Christen in ihrer Aussage, dass der Messias der Sohn Allahs sei, zur Erlösung der Menschheit von der Sünde herabgesandt worden sei und dass er getötet und gekreuzigt worden sei.

All dies ist offenkundiger Unglaube und eine Leugnung des Buches Allahs - gepriesen sei Er -. Deshalb gehört das Feiern dieses Festes zu den gewaltigen Verwerflichkeiten.

Adh-Dhahabi - möge Allah ihm barmherzig sein - sagte: „Wenn die Christen ein Fest haben und die Juden ein Fest haben, dann sind sie jeweils ausschließlich ihnen vorbehalten; so beteiligt sich kein Muslim daran, ebenso wie er sich weder an ihrer Gesetzgebung noch an ihrer Gebetsrichtung beteiligt.“ Ende des Zitats aus Tashbih Al-Khasis bi-Ahl Al-Khamis, veröffentlicht in der Majallat al-Hikmah, Ausgabe 4, S. 193.

Siehe auch die Antwort auf Frage Nr. (11427).

Zweitens:
Es besteht kein Einwand dagegen, in den Tagen, in denen die Christen die Geburt von ʿIsa - Frieden sei auf ihm - feiern, über ihn zu sprechen, ohne sich an irgendeinem Teil ihrer Feierlichkeiten zu beteiligen; etwa indem man dies über soziale Medien tut oder in wissenschaftlichen Unterrichtskreisen oder von der Kanzel aus in Predigten.

Dabei wird klargestellt, dass er ein Prophet und Gesandter ist, einer der standhaften Gesandten (Ulu Al-ʿAzm), dass er weder Gott noch der Sohn Gottes ist, dass diese Behauptung Unglaube gegenüber Allah - gepriesen sei Er - darstellt und dass es heute für niemanden Rettung gibt außer durch das Folgen unseres Propheten Muhammad - Allahs Segen und Frieden auf ihm - und durch den Eintritt in die Religion des Islam.

Ein solches Sprechen ist eine öffentliche Lossagung vom Shirk und von seinen Leuten sowie eine Zurückweisung dieser gewaltigen Verwerflichkeit, die zu dieser Zeit auftritt. Daran ist kein Einwand; vielmehr gehört es zu den erlaubten Annäherungshandlungen und fällt unter das Gebieten des Rechten und das Verbieten des Verwerflichen.

Und Allah weiß es am besten.

Referenz

Quelle

Islam Q&A

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